Die Geschichte des Grapefruitkernextrakts (GKE)

Die Geschichte des Grapefruitkernextrakts ist noch nicht so alt. 1980 soll der amerikanische Wissenschaftler Dr. Harich durch Zufall auf die vielf├Ąltigen Eigenschaften der Grapefruitkerne und -schalen gesto├čen sein – ganz banal in seinem Garten: Auf seinem Komposthaufen verrotteten diese nur sehr langsam. ÔÇ×Warum ist das so?ÔÇť Diese Frage lie├č den Mediziner nicht mehr los, und in zahlreichen Versuchsreihen gelang es ihm schlie├člich, einen Extrakt herzustellen. Das war die Geburtsstunde des sogenannten Grapefruitkernextrakts. Nachdem sich Grapefruitkernextrakt im Ursprungsland USA etabliert hatte, dauerte es noch einige Jahre, bis die Kunde davon auch nach Deutschland vordrang.

Aktuelle Entwicklungen

Alkoholhaltige Extrakte

Seit einiger Zeit findet man auch Extrakte, die als Hauptzutat Alkohol enthalten. Diese sind leicht daran erkennbar, dass Alkohol an erster Stelle in der Zutatenliste auf dem Etikett steht. Es ist wichtig zu wissen, dass alle bis dato ver├Âffentlichten Erfahrungsberichte, B├╝cher, Studien etc. ausschlie├člich mit alkoholfreien Grapefruitkernextrakten gemacht wurden. Man kann diese positiven Ergebnisse also keinesfalls auf alkoholhaltige Extrakte ├╝bertragen. Zudem sollte man diesen alkoholischen Zubereitungen sehr kritisch gegen├╝berstehen, da diese weder f├╝r Kinder und Jugendliche, Schwangere noch f├╝r Menschen mit Alkoholproblemen empfehlenswert sind.

Bundesinstitut warnte vor Konservierungsmitteln in einigen Extrakten

Grapefruitkernextrakte (GKE) sollten keine Pestizidr├╝ckst├Ąnde enthalten und am besten aus biologischem Anbau stammen. Besonders wichtig ist, dass die Zubereitungen frei von Konservierungsmitteln und sonstigen Verunreinigungen sind. Das Bundesinstitut f├╝r gesundheitlichen Verbraucherschutz und Veterin├Ąrmedizin (BgVV) r├Ąt zur Vorsicht: Einige Produkte k├Ânnen Benzethoniumchlorid enthalten und Hautreizungen sowie andere Beschwerden verursachen. Das Institut weist darauf hin, dass Benzethoniumchlorid in Lebensmitteln nicht zugelassen ist und somit auch Nahrungserg├Ąnzungsmitteln nicht zugesetzt werden darf. Lebensmittel des allgemeinen Verzehrs, aber auch Nahrungserg├Ąnzungsmittel, die Benzethoniumchlorid enthalten, d├╝rfen deshalb nicht in den Verkehr gebracht werden. Dem BgVV wurden ├╝ber die Arzneimittelkommission der Deutschen Apotheker bereits einzelne F├Ąlle unerw├╝nschter Wirkungen nach ├Ąu├čerer und innerer Anwendung von Grapefruitkernextrakten gemeldet. Deshalb muss vor Grapefruitkernextrakten, die Benzethoniumchlorid, Benzalkoniumchlorid oder Triclosan enthalten, grunds├Ątzlich abgeraten werden. Qualitativ hochwertiger Grapefruitkernextrakt wird heute nicht mehr aus den USA importiert, sondern direkt in Deutschland unter Einhaltung strengster pharmazeutischer und hygienischer Anforderungen hergestellt.